Japanisches HeilölJapanisches Heilöl der Klassiker bei Atemwegserkrankungen

Japanisches Heilöl zählt zu den Klassikern bei Erkrankungen der oberen Atemwege sowie Erkältungskrankheiten, welche mit Husten oder Schnupfen einhergehen. Weiterhin wird japanisches Heilöl bei funktionellen Magen-/ Darmbeschwerden oder Beschwerden mit der Gallenblase eingesetzt. Auch Beschwerden, welche mit Blähungen einhergehen werden mit japanischem Heilöl erfolgreich gelindert. Juckreiz, Kopfschmerzen sowie Muskel- oder Nervenschmerzen werden ebenso häufig mit japanischem Heilöl behandelt.

Die Pflanze, aus welcher japanisches Heilöl hergestellt wird, zählt zu den Mentha-Arten. Kultiviert wird diese allerdings nicht nur in Japan. Ihr Hauptwirkstoff stellt japanisches Minzöl dar. Japanisches Minzöls ist europäischem Pfefferminzöl in seiner Struktur und Zusammensetzung zwar ähnlich, jedoch ist die Konzentration des Mentholgehalts wesentlich höher. Zu den weiteren Inhaltsstoffen japanischen Heilöls zählen Limonen, Methon, Methylacetat sowie Piperiton.

Wer japanisches Heilöl schon einmal verwendet hat, kennt seinen natürlichen Wirkungsbereich. Jedoch verträgt nicht jeder die scharf schmeckende und riechende Pflanzenmischung.

Wann sollte auf die Anwendung mit japanischem Heilpflanzenöl verzichtet werden?

Auf die Anwendung mit japanischem Heilöl sollte immer dann verzichtet werden, wenn bereits Überempfindlichkeitsreaktionen auf Minzöl oder Menthol bekannt sind. Auch sollte auf die Anwendung mit japanischem Heilöl verzichtet werden, wenn man auf stark aromatische Stoffe oder ätherische Öle reagiert, wie es beispielsweise bei Asthmatikern häufig der Fall ist.

Bei Säuglingen, Kleinkindern und Kindern sollte ebenfalls auf die Anwendung mit japanischem Heilöl verzichtet werden. Ebenfalls zu meiden ist das Naturprodukt von Menschen, welche an einer Gallenblasenentzündung, einem Gallenblasenverschluss oder gar Gallensteinen leiden. Patienten mit Leberschaden sollten die Anwendung japanischen Heilöls ebenfalls nicht in Betracht ziehen.

Das Auftragen auf Schleimhäute, verletzte Hautstellen oder auf die Augen ist nicht empfehlenswert.

Japanisches Heilöl richtig angewandt

Möchte man japanisches Heilöl richtig anwenden, sollte man darauf achten, dass weniger in diesem Fall mehr ist. Die Dosierung sollte nur in geringen Mengen (wenige Tropfen) erfolgen. Auch beim Auftragen auf die Haut (äußerliche Anwendung) sollte darauf geachtet werden, dass das japanische Heilöl sparsam verwendet wird. Bei einer Überdosierung kann es schnell zu Reizungen der Haut oder Schleimhäute kommen.

Es ist anzuraten, die Hinweise des Beipackzettels sorgsam zu lesen und sich an die Anwendungshinweise zu halten.